Management-Tools in der Unternehmenskommunikation: Unsere gemeinsame Studie mit der Universität Leipzig identifiziert Handlungsbedarf

Durch die steigende Komplexität und Aufgabenvielfalt der Unternehmenskommunikation wird der Einsatz standardisierter Management-Tools für Kernprozesse wie Planung, Umsetzung und Analyse der Kommunikation unverzichtbar. Neun von zehn befragten Kommunikationschefs bestätigen dies in unserer aktuellen Studie und fügen hinzu, dass Tools ein Teil des Wissens und Könnens von Kommunikatoren sein sollten. Bislang ist die praktische Nutzung von einheitlich dokumentierten Methoden wie Zieleradar, Themenpyramiden, Persona-Analysen und Szenariotechniken allerdings nur schwach. Zu diesem Ergebnis kommt unsere gemeinsame Studie mit der Universität Leipzig. In der weltweit ersten Studie zum Thema haben wir insgesamt 383 Kommunikatoren in Leitungsfunktion befragt.

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Hater, Faker, Wutbürger: Wird Akzeptanz zur Fiktion?

Foto: Jens Jeske (www.jens-jeske.de)

Ende Januar veranstaltete die DPRG erstmals ihr neues Veranstaltungsformat zum Jahresauftakt: Takeoff 2018. Leitthema war „Akzeptanz und Kommunikation“. In meiner Keynote ging es darum, wie Unternehmen auf die Erwartung von Partizipation eingehen, um gesellschaftliche Akzeptanz in einer gewandelten Öffentlichkeit zu erreichen. Hier fasse ich die Kernaussagen unter folgender Leitfrage zusammen: Welche Konsequenzen ergeben sich für Kommunikatoren, Unternehmen und das Berufsfeld aus der kontroversen Debatte um Akzeptanz und Kommunikation?

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Algorithmen in der UK (Teil 2): Strategie auf Knopfdruck?

Gibt es bald Kommunikationsstrategien auf Knopfdruck? I Bild: pixabayAlgorithmen sind schon heute in der Lage, dem Kommunikator Aufgaben abzunehmen. Das haben wir in Teil 1 unserer Blogserie zu Algorithmen in der Unternehmens-kommunikation bereits diskutiert. Unser Fazit: Maschinen können bei der Umsetzung von Kommunikation immer dann unterstützen, wenn der Aufgabe klare Regeln zugrunde liegen. Zum Beispiel bei der automatisierten Texterstellung oder dem standardisierten Kundendialog. Können sie uns in Zukunft auch bei der Entwicklung von Kommunikationsstrategien unterstützen? Weiterlesen ›

Algorithmen in der UK (Teil 1): Maschine statt Mensch?

Ist der Kommunikator der Zukunft eine Maschine? I Quelle: pixabayRobo-Redakteure und Social Bots – Algorithmen übernehmen immer mehr Aufgaben in der Kommunikation. Sportmeldungen, Wetterberichte und Verkehrsmeldungen sind für sie ein Kinderspiel. Das Magazin „The Drum“ hatte mit IBMs Supercomputer Watson zeitweise sogar einen künstlichen Chefredakteur. Längst ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Unternehmenskommunikation kein reines Gedankenspiel mehr, wie der erste Teil unserer Blogserie zeigt.  Weiterlesen ›

Hat sich das Training schon ausgezahlt? Digital Fitness Studie geht in die zweite Etappe

Die Digital Fitness Studie 2017 unterteilt die Befragten entlang von vier Fitness-Stufen I Quelle: Lautenbach Sass, PRCC - Digital Fitness Studie 2017

Kommunikato­ren sind optimistisch, aber nicht fit genug. Für den digitalen Wandel sind sie noch nicht ausreichend gerüstet – das ergab die Digital Fitness Studie 2016. Seither ist ein Jahr vergangen. Ein Jahr, in dem in Unternehmen und Agenturen sicherlich eine Reihe von Digitalprojekten und Weiterbildungsmaßnahmen angestoßen wurde. Was hat sich in der Zwischenzeit getan? Um das herauszufinden, haben wir gemeinsam mit der PRCC Personalberatung ein zweites Mal die Frage gestellt: Ist die Unternehmenskommunikation fit für die Digitalisierung?

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Wir müssen wie ein Startup werden!

Wir müssen wie ein Startup werden! | Bild: pixabay.comImmer mehr große deutsche Unternehmen eifern Startups nach. Ihre Hoffnung: Antworten auf Herausforderungen der digitalen Transformation, schnelllebige Märkte und einen zunehmenden Innovationsdruck zu finden. Sie schicken Mitarbeiter ins Silicon Valley, investieren in Jungunternehmen, gründen selbst oder strukturieren um. Aber was können die Großen wirklich von den Kleinen lernen? Und welche Rolle spielt dabei die Unternehmenskommunikation? Weiterlesen ›

WTFBerlin17: Ahnungslos in die Digitalisierung

Impressionen des WTFBerlin17 | Bild: Melanie Jakubowitz

Virtual Reality, Künstliche Intelligenz, Big Data – in der Kommunikationsbranche wimmelt es nur so von Neuerungen und tiefgreifenden Veränderungen. Gerade junge Berufseinsteiger werden mit einem Hype nach dem anderen konfrontiert. Gleichzeitig müssen sie sich nicht selten mit veränderungsresistenten Unternehmen arrangieren. Immer wieder kommt es daher zu Momenten, in denen sie sich fragen: „What the f***?“. Genau um diese Momente sollte es beim ersten „We Transform Communications Festival“ (kurz: „WTF“) gehen – einer Veranstaltung speziell für Kommunikatoren unter 35 Jahren. In lockerer Atmosphäre und interaktiven Formaten drehte sich an zwei Tagen alles um die Frage: Wie können junge Kommunikatoren mit dieser immer unbeständigeren Welt umgehen? Keynote-Speaker Dirk von Gehlen, Leiter Social Media und Innovation bei der Süddeutschen Zeitung, hatte eine Antwort parat: „Fangt noch heute an, keine Ahnung zu haben!“ Weiterlesen ›

Mitarbeiterbefragungen – Frequenz oder Tiefe?

Pulsbefragungen zeigen Stimmungen im Unternehmen auf | Quelle: pixabay.com

Die Digitalisierung hat die interne Kommunikation aufgewertet: Mitarbeiter entscheiden durch das Handeln in ihren Netzwerken maßgeblich über den Erfolg der Unternehmensstrategie, und sie genießen heute für die Öffentlichkeit ein ähnliches Vertrauen wie die eigenen Peers. Umso wichtiger ist es, ihre Meinungen zu monitoren und Erkenntnisse zur Wirkung von Themen für die Kommunikationssteuerung zu gewinnen. Was geht dabei vor: Frequenz oder Tiefe?

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re:publica 17: Werdet lauter!

Impressionen der re:publica 17 I Foto: Lena Schneider

„Worte haben eine Wirkung, Debatten haben eine Macht“ – mit diesen Worten appellierte Sascha Lobo in seiner „Rede zur Lage der Nation“ an die Teilnehmer der re:publica 17. Ein Aufruf, um rauszugehen, mitzudiskutieren, der Hetze in den sozialen Medien klare Kante entgegenzusetzen. Das passt zum Motto „Love out loud“. Und zum Anspruch der re:publica: Kämpferisch zu sein. Missstände in der digitalen Gesellschaft anzuprangern. Ein politisches Statement zu setzen. Doch was hat das mit Unternehmenskommunikation zu tun?

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