Hat sich das Training schon ausgezahlt? Digital Fitness Studie geht in die zweite Etappe

Die Digital Fitness Studie 2017 unterteilt die Befragten entlang von vier Fitness-Stufen I Quelle: Lautenbach Sass, PRCC - Digital Fitness Studie 2017

Kommunikato­ren sind optimistisch, aber nicht fit genug. Für den digitalen Wandel sind sie noch nicht ausreichend gerüstet – das ergab die Digital Fitness Studie 2016. Seither ist ein Jahr vergangen. Ein Jahr, in dem in Unternehmen und Agenturen sicherlich eine Reihe von Digitalprojekten und Weiterbildungsmaßnahmen angestoßen wurde. Was hat sich in der Zwischenzeit getan? Um das herauszufinden, haben wir gemeinsam mit der PRCC Personalberatung ein zweites Mal die Frage gestellt: Ist die Unternehmenskommunikation fit für die Digitalisierung?

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WTFBerlin17: Ahnungslos in die Digitalisierung

Impressionen des WTFBerlin17 | Bild: Melanie Jakubowitz

Virtual Reality, Künstliche Intelligenz, Big Data – in der Kommunikationsbranche wimmelt es nur so von Neuerungen und tiefgreifenden Veränderungen. Gerade junge Berufseinsteiger werden mit einem Hype nach dem anderen konfrontiert. Gleichzeitig müssen sie sich nicht selten mit veränderungsresistenten Unternehmen arrangieren. Immer wieder kommt es daher zu Momenten, in denen sie sich fragen: „What the f***?“. Genau um diese Momente sollte es beim ersten „We Transform Communications Festival“ (kurz: „WTF“) gehen – einer Veranstaltung speziell für Kommunikatoren unter 35 Jahren. In lockerer Atmosphäre und interaktiven Formaten drehte sich an zwei Tagen alles um die Frage: Wie können junge Kommunikatoren mit dieser immer unbeständigeren Welt umgehen? Keynote-Speaker Dirk von Gehlen, Leiter Social Media und Innovation bei der Süddeutschen Zeitung, hatte eine Antwort parat: „Fangt noch heute an, keine Ahnung zu haben!“ Weiterlesen ›

re:publica 17: Werdet lauter!

Impressionen der re:publica 17 I Foto: Lena Schneider

„Worte haben eine Wirkung, Debatten haben eine Macht“ – mit diesen Worten appellierte Sascha Lobo in seiner „Rede zur Lage der Nation“ an die Teilnehmer der re:publica 17. Ein Aufruf, um rauszugehen, mitzudiskutieren, der Hetze in den sozialen Medien klare Kante entgegenzusetzen. Das passt zum Motto „Love out loud“. Und zum Anspruch der re:publica: Kämpferisch zu sein. Missstände in der digitalen Gesellschaft anzuprangern. Ein politisches Statement zu setzen. Doch was hat das mit Unternehmenskommunikation zu tun?

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3 Dinge, die wir uns von der re:publica 17 erhoffen

"Love out loud" ist das Motto der re:publica 17 I Quelle: re-publica.com

„Love out loud“ – gegen Hate Speech, alternative Fakten und die Allmacht der Algorithmen. Das Motto der re:publica 17 ist „ein Plädoyer für Engagmenent und Verantwortung, für Emanzipation und Empathie in der digitalen Gesellschaft“. Während früher die Netzgemeinde noch weitestgehend unter sich blieb, ist die elfte Ausgabe der inzwischen größten europäischen Digitalkonferenz im wahrsten Sinne des Wortes „res publica“, eine „öffentliche Sache“. Die Themen und Trends, die hier diskutiert werden, gehen uns alle etwas an – als Gesellschaft und im besonderen Maße als Kommunikatoren. Wir versprechen uns drei Dinge von der re:publica 17.

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Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation: Müssen wirklich Wände fallen?

Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation: Müssen wirklich Wände fallen? | Bild: pexels.com

Großformatigen Screens, eindrucksvolle Konferenztische und offene Bürolandschaften: Viele Kommunikationsabteilungen haben mit ihren Newsrooms wahre Pilgerstätten geschaffen. Neugierige wollen wissen, was es mit der Adaption journalistischer Organisationsprinzipien auf sich hat, die die Content-Produktion schneller und flexibler machen sollen. Der Newsroom als ein Ort, an dem alle Kommunikatoren zusammen kommen, um Content crossmedial zu planen, zu produzieren und auszuspielen, gilt als ein Zeichen der Modernisierung der Unternehmenskommunikation. Doch müssen hierfür wirklich Wände fallen?

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Digitale Transformation: Beratungsmarkt im Wandel

Klassische Unternehmensberatungen integrieren kreative Kommunikationsagenturen | Bild: pexels.com

Agile Innovation, interaktives Design und digitale Produkte – das klingt nach den typischen Leistungen von Digital- und Designagenturen. Doch seit einiger Zeit finden diese Leistungen auch Einzug in das Portfolio großer Unternehmensberatungen. Wenn die entsprechenden Kompetenzen nicht inhouse zu finden sind, werden sie dazugekauft. Der Beratungsmarkt befindet sich mitten in einem rasanten Wandel. Das betrifft nicht nur klassische Beratungen, sondern auch Kommunikationsagenturen.

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Ist Moderation die neue Schlüsselkompetenz für Kommunikatoren?

Der Kommunikator als Moderator | www.pixabay.com

Von der Kommunikationspolizei zum Prozessunterstützer, Coach und internen Berater – Die Rolle der Kommunikationsfunktion in Organisationen wandelt sich. „Die Zeiten des Megaphons sind vorbei“, sagt Andreas Winiarski, Managing Partner bei Hering Schuppener. Heute findet mit Stakeholdern ein Austausch auf Augenhöhe statt. Bei diesem Dialog ist eine Aufgabe zentral: das Moderieren verschiedener, teils gegensätzlicher Interessen. Weiterlesen ›

Sind wir fit für die digitale Transformation?

Impressionen vom Treffen mit der DPRG-Landesgruppe HRPS I Foto: Dr. Jan Sass

Diese Frage haben wir in unserer gemeinsamen Studie mit der PRCC Personalberatung gestellt. Dabei hat sich gezeigt: 41 Prozent wären in ihrer digitalen Kommunikation gerne weiter – doch ihr Unternehmen ist aktuell noch nicht fit genug. Doch was heißt es, digital fit zu sein? Und wo besteht aktuell der größte Handlungsbedarf? Wir haben die DPRG-Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland am 29. November 2016 eingeladen, diese Fragen mit uns, Stefan Kantzenbach von Union Investment und Michael Schlechtriem von der Deutschen Telekom zu diskutieren.
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TEDxFrankfurt: Geht achtsam mit digitalen Medien um!

Nolen Gertz kritisiert auf der TEDxFrankfurt die unbedachte Verbreitung von Informationen in digitalen Medien. | Bild: Jan-Helge Weimann

Kein Trend ohne Gegentrend, das gilt sogar für die Digitalisierung. Zukunftsforscher und Think Tanks prognostizierten schon Anfang 2016, dass eine „übervernetzte Welt“ zu einer Post-Digitalisierung führt, in der Achtsamkeit an Bedeutung gewinnt – gegenüber der Welt, unseren Mitmenschen und uns selbst. Passend dazu kritisierte Nolen Gertz, Assistenzprofessor der Philosophie an der niederländischen Universität Twente, auf der TEDxFrankfurt den gesellschaftlichen Umgang mit digitalen Medien. Er fordert eine kritischere Auseinandersetzung mit Informationen und ihren Urhebern. Wir waren Ende November dabei und geben einen kurzen Überblick über seine Thesen.

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Kommunikation ohne Kommunikatoren?

Kommunkationssteuerung - Wie Unternehmeskommunikation in der digitalen Gesellschaft ihre Ziele erreicht | Foto: Lautenbach Sass

Wie steuern Unternehmen in Zeiten des digitalen Wandels ihre Kommunikation? Vor welchen Fragen stehen sie dabei, und ist es überhaupt noch legitim, von „Steuerung“ zu sprechen? Im DPRG Arbeitskreis Kommunikationsteuerung und Wertschöpfung haben wir diese Diskussion in den vergangenen Jahren mit vielen Unternehmen geführt. Als Ergebnis liegt nun ein Sammelband vor, der Herausforderungen, Vorgehensweisen und Erfahrungen aus der Organisationspraxis zur Kommunikationssteuerung beschreibt. Darüber hinaus bietet die Publikation ordnende Modelle, innovative Ansätze und Toolsets aus Wissenschaft und Beratung. Weiterlesen ›